Schriftzug und Logo des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs e.V.

Aktuelles

Neuer Termin Herbsttagung 2010

Aus terminlichen Gründen musste die diesjährige Herbsttagung um eine Woche verschoben werden. Neuer Termin ist Samstag, der 23. Oktober 2010. Veranstaltungsort ist das Hotel Ketterer in Stuttgart.
Die diesjährige Herbsttagung widmet sich dem Thema „Musikschulen in der Betriebsprüfung – Prüfbereiche, Risiken, Möglichkeiten“ und richtet sich an Führungskräfte an den Mitgliedsschulen des Landesverbandes. Behandelt werden praxisrelevante Fragen zu Betriebsprüfungen einschließlich Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfungen, KSK-Prüfungen und Umsatzsteuersonderprüfungen an öffentlichen Musikschulen.
Als Dozent konnte Dr. Andreas Nastke von der Haufe-Akademie Freiburg gewonnen werden.
Nähere Informationen finden Sie in einem Flyer unter Downloads.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis 30. September 2010 in der Geschäftsstelle des Landesverbandes an.

Neues Landesförderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ geht an den Start

Kinder erleben beim Hören von Gesang, Sprache und Musik und erst recht beim eigenen Singen, Sprechen und Musizieren elementare Freude, die durch entsprechende Bewegung noch gesteigert wird. Diese Freude gilt es aufzugreifen und pädagogisch zu nutzen. Das Land Baden-Württemberg setzt dies mit dem neuen Förderprogramm "Singen-Bewegen-Sprechen" um.
Ab Oktober 2010 startet das innovative musikalische Bildungsangebot für Kinder vom Kindergarten bis zur vierten Grundschulklasse mit 1.000 Kooperationen in ganz Baden-Württemberg. Jede Kooperation ist auf eine Dauer von sechs Jahren angelegt; zwei Jahrgänge im Kindergarten und vier in der Grundschule. Mit Blick auf eine Profilbildung bei den beteiligten Partnern und eine nachhaltige Qualitätsentwicklung des Programms ist vorgesehen, am jeweiligen Standort jährlich eine neue Kooperation hinzuzunehmen.
Das Programm sieht vor, dass jede Woche eine musikpädagogische Fachkraft zusammen mit einer Erzieherin oder einem Erzieher Impulse in den Bereichen Singen, Bewegen und Sprechen setzt und damit die Entwicklung der Kinder ganzheitlich und individuell fördert. Hierdurch wird die gesamte Persönlichkeit des einzelnen Kindes gestärkt und der Übergang in die Schule günstig beeinflusst. Nach dem sukzessiven Aufbau im Kindergarten wird das Bildungsangebot ab Herbst 2012 in der Grundschule dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechend inhaltlich erweitert.
Für die Aufnahme in das Programm können sich kommunale Musikschulen oder solche, die als Träger der außerschulischen Jugendbildung anerkannt sind, sowie gemeinnützige Vereine der Laienmusik bewerben. Der erforderliche Antrag ist ausschließlich elektronisch über das Antragsformular zu stellen. Bei der Bewerbung sind bereits ein Kooperationskindergarten und eine Kooperationsgrundschule zu benennen; Tageseinrichtungen und Schulkindergärten sowie Sonderschulen mit Kindern im Grundschulalter können ebenfalls Kooperationspartner sein.
Die für die Bewerbung erforderlichen Informationen (Ausschreibung, Rahmenplan, Fördergrundsätze und Fortbildungskonzeption) stehen unter Downloads zur Verfügung. Das elektronische Antragsformular ist auf der Homepage des Landesförderprogramms (s. Links) eingestellt.

Helmut-Vogel-Klavierwettbewerb 2010

Die Akademia Helmut Vogel e.V. führt im Jahr 2010 zum 2. Mal den Helmut-Vogel-Klavierwettbewerb durch. Sie strebt damit die Förderung von begabtem pianistischem Nachwuchs an, will aber gleichzeitig einen Beitrag zur Verbreitung des Werkes des Komponisten und Klavierpädagogen Helmut Vogel leisten. Im Rahmen des Wettbewerbs unterstützt die Akademia besondere Leistungen über  Geld- und Sachpreise. Insbesondere soll über diesen Wettbewerb jungen Pianistinnen und Pianisten - ganz im Sinne des Komponisten - der Zugang zu zeitgenössischer Musik geöffnet werden.
Teilnahmeberechtigt sind junge Pianistinnen und Pianisten, die in Baden-Württemberg, Hessen oder Rheinland-Pfalz ihren Hauptwohnsitz haben und bis zum 31. Dezember die Altersgrenze der jeweiligen Gruppe nicht überschritten haben. Studierende bis 21 Jahre sind zugelassen und werden gesondert bewertet und prämiert.
Anmeldeschluss zum Wettbewerb ist der 30. September 2010. Die Vorrunde für Baden-Württemberg findet am 14. November 2010 an der Stuttgarter Musikschule statt, das Finale am 4. Dezember 2010 an der Musikschule Mannheim.
Nähere Informationen finden Sie in einem Flyer unter Downloads. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online (s. Links).

PR-Kampagne zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung 

Die kommunalen Spitzenverbände und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg sowie der Landesverband der Lebenshilfe möchten die Teilhabe von Menschen mit Behinderung mit einer besonderen Öffentlichkeitskampagne gemeinsam weiter voranbringen.
In vielen Bereichen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens besteht die Möglichkeit, die Beteiligung von Menschen mit Behinderung weiter zu stärken und zu verbessern. Dieses Ziel erfordert zunächst ein gesellschaftliches Umdenken. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Idee der Teilhabe auf vielen Ebenen zu verbreiten.
Ziel der Kampagne „Hier fehlt eine(r)“ ist es, das Thema „Teilhabe von Menschen mit Behinderung“ auf frische und originelle Art und Weise zu kommunizieren. Aus diesem Grund verrät das jeweils erste Kampagnenbild zunächst weder etwas über den Initiator, noch über den sozialen Gedanken der Kampagne. Es soll vielmehr zum Rätseln animieren – eben nicht nur nachdenklich, sondern auch neugierig machen! Erst das jeweils zweite Kampagnenbild löst die Situation auf und informiert über das Anliegen.
Um die Vielseitigkeit des Themas zu verdeutlichen, startet die Kampagne am 3. Dezember (dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung) mit vier Kampagnenmotiven. Unter dem Motto „Hier fehlt eine(r)“ werden dabei die Bereiche Kindergarten und Schule, Arbeit, Freizeit und Wohnen thematisiert. Für den Bereich „Freizeit“ wird ein Motiv aus dem Musikbereich verwendet. Die Klappkarte steht unter Downloads als pdf-Datei zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Kampagne (s. Links). 

Neuer Strukturplan des VdM

Auf der letzten Bundesversammlung am 14. Mai 2009 im ICC in Berlin hat der VdM den neuen, aktualisierten Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen verabschiedet, der den bisherigen Strukturplan von 1999 ersetzt. Der VdM-Strukturplan beschreibt das Konzept und den Aufbau einer öffentlichen Musikschule in der kommunalen Bildungslandschaft. Auf ihn beziehen sich auch die VdM-Rahmenlehrpläne bzw. Bildungspläne für sämtliche Unterrichtsfächer. Um einen vergleichbaren Qualitätsstandard des Musikschulangebots in ganz Deutschland zu gewährleisten, ist der Strukturplan für alle Mitgliedsschulen im VdM verbindlich. Der neue Strukturplan stellt dabei vor allem die differenzierten Zugänge zu musikalischer Bildung im Bereich des frühen Lebensalters heraus und nimmt auch die zunehmend stärkere Einbindung der Musikschulen in vielfältige Formen der Kooperation mit anderen Einrichtungen in den Blick.
Den neuen Strukturplan finden Sie auf den Internetseiten des VdM (s. Links).

Christa Vossschulte neue MusikschulpräsidentinChrista Vossschulte MdL

Im Rahmen ihrer Jahresversammlung am 27. März in Ettlingen haben die baden-württembergischen Musikschulen eine neue Präsidentin gewählt: An der Spitze des Verbandes steht nun die Vizepräsidentin des Landestages von Baden-Württemberg, Christa Vossschulte. „Als ehemalige Schulleiterin eines Gymnasiums mit Musikzug liegt mir nicht nur die Musik am Herzen, ich weiß auch um die so wichtige und ‚Nutzen bringende’ Arbeit der Musikschulen in unserem Lande.“, so die neue Präsidentin.
Vossschulte wird dieses Amt von Minister a.D. Klaus von Trotha übernehmen, der dem Landesverband der Musikschulen 6 Jahre lang als Präsident vorstand. In dieser Zeit hat von Trotha sich engagiert und erfolgreich für die Musikschulinteressen eingesetzt. Bei seiner Verabschiedung im Rahmen der Mitgliederversammlung dankte ihm der Vorsitzende des Landesverbandes, Matthias Hinderberger, für sein großes Engagement und ernannte von Trotha zum Ehrenmitglied des Landesjugendorchesters.
IIn ihrem Amt bestätigt wurden außerdem die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands. Für den aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschiedenen Lothar Behounek, ehemaliger Leiter der Musikschule Steinheim a.A., wurde Norbert Kiefer, Leiter der Musik- und Kunstschule Albstadt, neu gewählt. Als Trägervertreter wurde Dr. Joachim Wolf, Bürgermeister von Korntal-Münchingen, in Nachfolge von Josef Köberle, Bürgermeister von Argenbühl, neu in den Vorstand gewählt.

Kooperationsprojekte zwischen Musikschulen und Musikvereinen

Zur Erfassung von bereits bestehenden Kooperationen von Musikschulen mit Musikvereinen hat der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs 2007 eine Umfrage bei seinen Mitgliedsschulen durchgeführt. Das Ergebnis zeigt ein dicht gewobenes Netz von gelungenen Kooperationen, die die Verankerung der Musikschulen in die traditionsreichen Strukturen des Blasmusikwesens belegen.
Eine Gesamtdokumentation der Ergebnisse mit einer Darstellung aller durch die Umfrage erfassten Kooperationsprojekte finden Sie unter Links.
Eine Auswahl der Kooperationen ist außerdem in einem Flyer in der Reihe „Horizonte – eine  Bildungsinitiative des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württembergs“ veröffentlicht. Diese Beispiele wollen Anregungen geben und dazu ermutigen, die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Musikschule und Musikverein vor Ort weiter voranzubringen.
Der Flyer steht unter Downloads als pdf-Datei zur Verfügung bzw. kann in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des Landesverbandes bestellt werden.